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Das Kulturhistorische Museum zeigt in einer kleinen Sonderausstellung etwa 60 Bildpaare von Reiner Ose, die vom Wandel Merseburgs seit den 1970er Jahren zeugen, die das damalige Bild der Stadt mit dem heutigen Zustand vergleichen.

Der Merseburger Diplomingenieur Reiner Ose, Jahrgang 1954, kaufte sich als siebzehnjähriger Schüler 1971 seine erste eigene Kamera. Fortan war er damit in und um Merseburg unterwegs, um seine Heimat zu fotografieren.

Den damals angestrebten Wandel Merseburgs von einer zwar in Teilen kriegszerstörten, aber lebendigen, über Jahrhunderte gewachsenen Kleinstadt hin zu einer sozialistischen Chemiearbeiterstadt betraf auch das Lebensumfeld Reiner Oses. Den Abriss historischer Bausubstanz und den Neubau von Wohnhäusern in Plattenbauweise hat er in den 1970er Jahren mit seiner Kamera festgehalten.

In den letzten beiden Jahren hat Reiner Ose, inzwischen in Großkayna zuhause, die damaligen Fotostandorte wieder aufgesucht und das Motiv möglichst vom gleichen Punkt aus wieder abgelichtet.

Die Ausstellung läuft noch bis Anfang November 2020, also schauen Sie doch mal vorbei.

Das Schloss beherbergt das Kulturhistorische Museum mit seinen Dauerausstellungen und ständig wechselnden Sonderaustellungen auf dem Domplatz 9 in 06217 Merseburg.

Weitere Infos zu den laufenden und kommenden Ausstellungen erhaltet Sie unter:
https://www.saalekreis.de/de/sonderausstellungen.html?fbclid=IwAR1GBuIqCNsjVfD53I7fpym4ifc9CoVJH2AoP_9QsPJXn_tKz3xdgnYAvfM

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